Patenschaften für Flüchtlinge

Wer in einer Asylunterkunft angekommen ist, das zugewiesene Zimmer bezogen und sich ein bisschen eingerichtet hat, muss sich nun in einer neuen Umgebung in einem fremden Land zurechtfinden. Wo kann man einkaufen? Wo sind Ämter und Behörden? Wie komme ich dahin? Wie lerne ich die Sprache? Was mache ich, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt?
Da ist es schön, wenn es Menschen gibt, die vorbeikommen und signalisieren, dass sie sich für die Flüchtlinge interessieren. Das machen bereits sehr viele in den Unterstützerkreisen, die um fast jede Unterkunft gebildet wurden.
Noch besser ist es allerdings, wenn sich einzelne Paten um ein Kind, einen Jugendlichen/Erwachsenen oder gar eine ganze Familie kümmern. Gemeinsam einen Spaziergang machen oder einkaufen gehen, zusammen kochen oder einen Kuchen backen, eine Radtour unternehmen oder ins Kino gehen, das Badeland besuchen oder einen Spiele-Nachmittag machen. Es gibt so viele Möglichkeiten ein bisschen Zeit gemeinsam zu verbringen, je regelmäßiger umso besser. Denn dann geht der Spracherwerb auch schneller und der Ansporn zum Lernen ist sicherlich größer.

Über die regional angebundenen Unterstützerkreise ist eine erste Kontaktaufnahme zu empfehlen, da die dort Tätigen die Menschen in den Unterkünften und ihre Bedürfnisse am besten kennen.

Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich über die Seite Selbst aktiv werden anmelden.  Wichtig für unsere Rückmeldungen sind E-Mail-Adresse und Telefonnummer.