Archiv
2026
Drittklässler machen ihr Seepferdchen
Kinder lernen in Schwimmkurs, die Angst vor dem Wasser zu überwinden
20 Kinder aus den dritten Klassen der Laagberger Schule und der Wohltbergschule in Wolfsburg haben im März an einem Intensiv-Schwimmkurs im Badeland teilgenommen. Das Projekt der Flüchtlingshilfe Wolfsburg in Kooperation mit Tabula richtete sich gezielt an Kinder mit Wasserangst oder wenig Bewegungserfahrung. Tabula übernahm die Finanzierung – wie bereits beim ersten Durchgang in den Herbstferien des vergangenen Jahres.
Sieben Trainerinnen und Trainer begleiteten die Gruppe täglich beim Einstieg ins Wasser. Die Kinder wurden schrittweise an größere Tiefen herangeführt – beginnend in 60 Zentimeter tiefem Wasser. Übungen in Rücken- und Bauchlage halfen, Vertrauen aufzubauen. Das Ausatmen ins Wasser wurde geübt, um Verschlucken und daraus entstehende Panik zu vermeiden. Auch das Springen in zunehmend tieferes Wasser gehörte zum Programm.
Am Ende der Woche hatte kein Kind mehr Angst vor dem Wasser. 13 Drittklässler bestanden die Seepferdchen-Prüfung und konnten Urkunde und Abzeichen mit nach Hause nehmen. Alle Kinder sind damit für den regulären Schwimmunterricht in Klasse 4 vorbereitet. Die Veranstalter hoffen, das Projekt in den nächsten Herbstferien fortführen zu können.
Quellenangabe: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 04.04.2026
2025
Schwimmen für alle
Einen spannenden Hörbeitrag über unseren Osterferien-Intensivkurs 2025 gibt es jetzt bei Campus38
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Einen tollen Bericht über den Fahrradkurs für Frauen in den Sommerferien findet ihr jetzt bei TV 38 (ab Minute 4:55)
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Vielen Dank an die WAZ für diesen tollen Artikel. Ihr findet ihn auch hier:
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Jugendliche mit Fluchterfahrung lernen schwimmen
Die Initiative „Schenke ein Lächeln“ ermöglichte acht Jugendlichen einen Schwimmkurs
Von Chiara Kaymaz
Wolfsburg/Gifhorn. Mangelnde Schwimmfähigkeiten sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eine der Hauptursachen für tödliche Badeunfälle in Deutschland. Deshalb finanziert die Initiative „Schenke ein Lächeln“ immer wieder Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche an.
Die gemeinnützige Initiative „Schenke ein Lächeln“ wurde von der Familie Röhrdanz gegründet und kümmert sich unter anderem um benachteiligte Kinder und Jugendliche in Deutschland. Ziel ist es dabei, die Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen über Bildungsprojekte zu erhöhen. Sie fördert aber auch emotionale Auszeiten durch Sport oder gemeinsame Freizeiterlebnisse.
Dieses Mal waren es acht junge Menschen im Alter von 15 bis 17 Jahren mit Fluchterfahrung des CJD Wolfsburg. In den letzten zwei Wochen nahmen sie an einem Schwimmkurs in der Allerwelle Gifhorn teil. Mit großem Erfolg: In acht Kurseinheiten haben alle Teilnehmenden durch Fleiß, Überwindung und einen starken Willen ein Schwimmabzeichen erhalten, viele davon sogar das Bronze-Abzeichen.
Frank Röhrdanz, Initiator von „Schenke ein Lächeln“ gratuliert und freut sich über den tollen Erfolg der Schwimmschüler: „Wir danken dem großartigen Team des CJD Wolfsburg für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Jeder muss die Chance bekommen, schwimmen zu lernen! Dafür setzen wir uns weiter ein und ermöglichen den Jugendlichen damit ein Stück Freiheit, Selbständigkeit und Sicherheit.“
Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) ist eines der größten Bildungs- und Sozialunternehmen in Deutschland und möchte Menschen mit Angeboten dazu befähigen, ihre Persönlichkeit zu entfalten und ein selbstständiges Leben zu führen, dazu gehört auch das Erlernen von Fähigkeiten wie dem schwimmen.
So selbstverständlich es für manche klingen mag, die Angst vor dem Wasser war riesig und die Überwindung groß: Denn die Jugendlichen kommen aus verschiedenen Herkunftsländern und sind für schulische Schwimmangebote meist schon zu alt. Sowohl organisatorisch als auch finanziell ist es gerade für diese Altersgruppe besonders schwierig, passende Kurse zu finden. Nicht schwimmen zu können, erleben viele als belastend, vor allem dann, wenn sie älter werden.
Quellenangabe: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 21.07.2025
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20 Kinder lernen die Grundlagen des Schwimmens
Besonderer Kursus für Wohltbergschüler im Hallenbad Sandkamp
Von Oliver Fricke
Wolfsburg. Im Hallenbad Sandkamp lernen Kinder seit Jahrzehnten schwimmen. Das Lehrschwimmbecken ist aufgrund seines höhenverstellbaren Bodens bestens dafür geeignet. 20 Kinder der dritten Klassen der Wohlbergschule nutzten ihre Ferien für einen ganz besonderen Kurs: Im Hallenbad Sandkamp lernten sie in der ersten Ferienwoche vier Tage die Grundlagen des Schwimmens.
Der Kurs fand in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe Wolfsburg und finanziert durch die gemeinnützige Initiative der Familie Röhrdanz „Schenke ein Lächeln“ statt. Viele der Kinder standen zum ersten Mal überhaupt im Wasser. Der erfahrene Schwimmlehrer Günther Schütte begleitete die Kinder mit Geduld und Herz durch das Programm zur Angstbewältigung durch Wassergewöhnung.
Seit zehn Jahren veranstaltet der pensionierte Lehrer Schütte für Kinder mit Fluchterfahrung Schwimmkurse. Ziel ist es, den Kindern so die angstfreie Teilnahme am regulären Schwimmunterricht der vierten Klasse zu ermöglichen.
Kinder machen Seepferdchen
Am letzten Kurstag in den Ferien konnten einige Kinder sogar erfolgreich das Seepferdchen ablegen – das war für die Teilnehmer ein Erfolg. Alle teilnehmenden Kinder haben die Wassergewöhnung bestanden und können nun in den schulischen Schwimmunterricht starten.
„Wir freuen uns, diesen Kindern eine echte Chance geben zu können – nicht nur für die Schule, sondern für ein sicheres Leben im Wasser“, sagt Frank Röhrdanz, Gründer der Initiative „Schenke ein Lächeln“, der auch der Flüchtlingshilfe Wolfsburg und dem Schwimmlehrer Günther Schütte für die Zusammenarbeit dankte.
Laut DLRG kann rund jedes fünfte Kind in Deutschland nicht sicher schwimmen – ein hohes Risiko, gerade für Kinder aus benachteiligten Verhältnissen. Dieser Kurs schaffe Sicherheit, Teilhabe und Lebensfreude und mache die Kinder pünktlich zur Freibadsaison fit fürs Wasser, so Röhrdanz.
Beim „Seepferdchen“ lernen Kinder ab fünf Jahren die Grundlagen des Schwimmens, neben der Kenntnis von Baderegeln gehört der Sprung vom Beckenrand und das anschließende Schwimmen von 25 Metern zu den Ausbildungsinhalten. Es handelt sich dabei um ein Anfängerabzeichen, das aber noch kein Garant für sicheres Schwimmen ist. Eltern sollten ihre Kinder daher weiter aufmerksam beaufsichtigen.
Quellenangabe: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 16.05.2025
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2024
Unterstützung für Frauen-Fahrradkurs gesucht!
Aus dem Fahrradkurs für Frauen, der kürzlich in Westhagen angeboten wurde, resultierte der Wunsch nach einer regelmäßigen Fahrradtour. Die erste 8 km lange Tour fand am 21. August 2024 um 10 Uhr statt und führte um den Detmeroder Teich. Jeden Freitag sollen nun weitere Radtouren angeboten werden.
Es gibt aber auch Frauen, die noch nicht Radfahren können und vorbereitend gern weiter Laufrad bzw. Roller fahren üben möchten. Dies könnte auf dem Gelände des Jugendzentrums MeiNZ in Westhagen auch angeboten werden, wenn eine Betreuung gesichert wäre.
Wir suchen daher Leute, die einmal im Monat (oder gern auch öfter) bereit wären, da zu unterstützen. Kontakt über Günter Schütte, Tel. 0176-40169924 oder per Email an g.schuette@gmx.net
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Im Herbstferien-Intensivkurs 2024 hatten wir das Filmteam von Sat 1 regional zu Gast. Dieser tolle Beitrag ist dabei entstanden:
VIDEO | Schwimmkurs für geflüchtete Kinder in Wolfsburg – SAT.1 REGIONAL (sat1regional.de)
Quelle: 17:30 SAT.1 REGIONAL.
Vielen Dank auch an „Schenke ein Lächeln“ für die gute Zusammenarbeit und die Finanzierung dieses Kurses!
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Am 5. April 2024 startete erneut das „Lernprojekt für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte“, das wir in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen nun schon zum 4. mal in Folge durchführen.
Voraussichtlich im März 2025 werden die Teilnehmerinnen dann die B1-Prüfung ablegen.
Wir freuen uns auf die Zeit mit euch und wünschen euch viel Erfolg beim Lernen der deutschen Sprache.
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Seit 2011 wird in der Asylunterkunft Fallersleben ehrenamtlich Sprachunterricht gegeben – und das mit großem Erfolg. Haben anfangs nur Menschen aus der Unterkunft in der Hafenstraße daran teilgenommen, ist dieses zuverlässige Angebot inzwischen stadtweit bekannt und wird daher auch von Menschen aus der ganzen Stadt besucht. Nun gab es dort eine besondere Dankesaktion für die engagierten Helfer.
Aus einem kleinen Raum zog man im Oktober 2016 in eine kleine 3-Zimmer-Wohnung im neu errichteten Gebäude und hat sich dort gut eingerichtet. Alle Unterrichtsmaterialien sind vor Ort und mit einem Drucker können auch schnell Arbeitsblätter ausgedruckt werden. In allen drei Räumen, selbst in der kleinen Küche, kann unterrichtet werden, je nachdem, wie groß die Gruppe ist.
Übung für offiziellen Sprachkurs
Wer fühlt sich angesprochen vom Angebot in der Hafenstraße? Es sind vorrangig sehr motivierte Menschen, die auf einen Integrations- oder Sprachkurs warten. Da dies immer noch bis zu eineinhalb Jahre dauern kann, macht es ja auch Sinn, die Zeit zum Lernen zu nutzen und bei einem dann endlich eingehenden Kursangebot aufgrund eines Tests auch gleich höher einsteigen zu dürfen.
Und wer sind die Lehrerinnen? Den „Startschuss“ gab Brigitte Schütte, von allen nur Bria genannt. Nach ihrer Pensionierung fand sie hier ein „Hobby“ und freut sich mit den Schülerinnen über deren Lernfortschritte. Weitere (pensionierte) Lehrerinnen kamen hinzu, aber auch Menschen, die einfach nur Spaß daran hatten, anderen beim Spracherwerb zu helfen. Im letzten halben Jahr sind sogar zwei Geflüchtete sowie zwei aus Südamerika stammende Menschen hinzugestoßen. Sie alle haben ein Sprachniveau B2/C1 und sind aufgrund eigener Lernerfahrungen und in Kenntnis der Schwierigkeiten beim Erlernen der deutschen Sprache sehr gut in der Lage, sich in die Menschen hineinzudenken und ihre Schwierigkeiten zu verstehen. Daher können sie Sprachschülern auch sehr gut helfen. Gemeinsam schaffen sie es, dass die Asylschule an vier Tagen in der Woche geöffnet ist.
Diese seit nun schon vielen Jahren ehrenamtlich geleistete Arbeit wollte die Flüchtlingshilfe Wolfsburg e.V. endlich einmal richtig würdigen und lud daher zu einem Dankeschön-Essen in die Hafenstraße ein. In Gegenwart des Unterkunftsleiters Ulf Appel und der ebenfalls anwesenden 1.V orsitzenden der Flüchtlingshilfe, Ingrid Leitner, trugen sieben syrische Frauen ein von ihnen selbst zubereitetes Buffet herein, das allen Anwesenden die Sprache verschlug.
Diese Frauen haben alle in Sprachkursen der Flüchtlingshilfe Wolfsburg e.V. bei Sabri Al Hereh gelernt und wollten mit diesem Essen ihren Dank ausdrücken. Gemeinsam ließen sich alle die servierten Köstlichkeiten schmecken. Dabei genossen die Köchinnen es besonders, neben deutschen Menschen sitzen und mit ihnen kommunizieren zu können, was in ihrem sonstigen Alltag eher nicht der Fall ist. So wurde auch noch die Idee zu einer „Klönschnack“-Gruppe geboren, in der interessierte geflüchtete Menschen ihre Sprachkenntnisse in Gesprächssituationen mit Deutschen ausprobieren können. Sogar eine Kinderbetreuung wäre ggf. zu organisieren, wenn dieser Termin donnerstags in Fallersleben stattfinden sollte.
Ansprechpartner und Organisator dieser Gruppe ist Günter Schütte. Interessierte Deutsche sind herzlich eingeladen sich bei diesen Gesprächen einzubringen. Dies muss nicht wöchentlich sein, auch einmal im Monat würde sehr helfen. Rückmeldungen hierzu am besten bei der Flüchtlingshilfe Wolfsburg e.V. per eMail an fluechtlingshilfewolfsburg@wolfsburg.de.
Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 19.03.2024
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Daumen hoch fürs Ehrenamt
IM INTERVIEW: GÜNTER SCHÜTTE – EHRENAMTLICHER SCHWIMMLEHRER
https://mein.wolfsburg.de/daumen-hoch-fuers-ehrenamt/
Quelle: mein.wolfsburg.de
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2023
2018
Die internationale Presse berichtet über die Schwimmkurse der Flüchtlingshilfe.
